BrightonSEO – Unser Recap

In England ist gefühlt alles anders – das Essen, das Wetter, das Anstehen in der Schlange. So würde man auch nicht erwarten, dass in der für Musik und Kultur bekannten Stadt Brighton zweimal im Jahr eine der größten SEO-Konferenzen stattfindet, bei der sich über drei Tage bis zu 8.000 SEO- Expert:innen auf sechs Bühnen austauschen.

So war in der Warm-Up Runde am Mittwoch auch unser Digital-PR Experte Bert dabei und hat dem Publikum Einblicke in Digital PR in Deutschland gegeben und anschließend alle Fragen dazu beantwortet. Aber auch zwei weitere Claneoleg:innen durften bei der BrightonSEO ihr Wissen auffrischen und sich aus über 100 verschieden Vorträgen ihre Highlights heraussuchen.

Abb. 1: Unsere Claneo-Expert:innen Bert, Carolin und Paul in Brighton.

Themen-Vielfalt auch über SEO hinaus

Ein großer Pluspunkt der BrightonSEO war die Themen-Vielfalt: So wurden neben Themen aus dem Projektmanagement, Digital PR, Content und technischem SEO auch Masterclasses zu SEO und Brands sowie Onpage Optimierungen angeboten.

Leider blieb im Anschluss nicht immer viel Zeit, um noch weitere Fragen an die Speaker:innen zu richten. Allerdings hatten die Teilnehmenden während der gesamten Konferenz und bei den anschließenden Events die Möglichkeit, die Speaker:innen auch persönlich vor Ort anzutreffen und Fragen, die während des Vortrages nicht geklärt werden konnten, nachträglich zu stellen.

Die Qualität der angebotenen Masterclasses variierte stark. Dennoch gab es Vorträge, bei denen in der Kürze der Zeit ein Mehrwert für die Arbeit in einer SEO-Agentur gezogen werden konnte.

Google, Sistrix und Content-Expertise in den Masterclasses

Google war unter anderem mit Martin Splitt vertreten, der einen Vortrag über Java Script und die verschiedenen Stolperfallen vortrug.

Steve Paine von Sistrix wiederum referierte über „Visisbilty Leaders: performance content blue prints“. Paine gab an, dass nur ca. 3 % aller Content-Kampagnen funktionieren und betonte unter anderem, wie wichtig es ist zu wissen, was die Nutzenden möchten, hilfreichen Content bereitzustellen (vor allem im Hinblick auf den letzten Helpful Content Rollout von Google) und – da wo angebracht – interne Verlinkungen zu nutzen.

Wie geniere ich mit meinem Content Leads und nicht nur Traffic? Diese Frage beantwortete Araminta Robertson von MintStudios. Sie sprach über falsche Content-Strategien und zeigte Wege auf, diese zu verbessern. Ebenso die Möglichkeit, Content durch Fachbeiträge von Expert:innen glaubwürdiger zu machen und so auch das Ranking als Konsequenz zu steigern.

Unter dem Topic „The nine immutable laws of Brand Voice“, gab Bethany Joy Tipps, wie Schreiber, aber auch Brands ihren Tone of Voice anpassen sollten, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Dabei stand vor allem heraus, dass dieser stets authentisch und konsequent umzusetzen ist, aber auch, dass ‚Authentizität‘ und ‚vertrauensvoll‘ keine solcher Eigenschaften sind, da diese jede Firma umsetzen möchte. Hier solle man sicher überlegen, wie man als Brand, Agentur oder Blogger:in klingen möchte: freudig, freundlich oder progressiv.

John Mueller steht Rede und Antwort

Das Highlight sollte die Keynote von John Mueller am zweiten Konferenz-Tag werden. Zusammen mit Lizzi Sassman und Myriam Jessier beantwortete er Fragen rund um Google Updates und Content-Optimierung, die im Voraus von den Gäst:innen gestellt worden sind. Leider gab hier nicht die Möglichkeit, sich während der Keynote mit weiteren Fragen einzubringen. Auf viele der aus dem Publikum vorab gestellten Fragen lautete meist die Antwort: „It depends!“

Abb. 2: John Mueller, Myriam Jessier und Lizzi Sassman auf der BrightonSEO.

Drei Tage BrightonSEO – und jetzt?

Nach fast drei Tagen in der idyllischen Stadt, endete unser Ausflug, doch der Input an Fakten und Denkanstößen wird wohl noch die kommenden Wochen nachwirken. Umso besser, dass zwei Wochen nach der Konferenz auch die Aufzeichnungen der Masterclasses verfügbar sind und man sich die verpassten Vorträge noch einmal ansehen kann.

Auch wenn nicht jede Masterclass ihr Versprechen halten konnte, waren die Vorträge in den meisten Fällen nicht nur sehr unterhaltsam, sondern boten vor allem die Möglichkeit, die eigene Arbeitsweise zu reflektieren und auch in Frage zu stellen.

Unser Fazit lautet daher: We’ll be back.


Carolin H.


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