Was machen Performance Marketing Manager:innen?

Digitale Plattformen und entsprechende Werbemöglichkeiten haben in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen – und mit ihnen auch der Bereich des Online Marketings. Die kontinuierliche Entwicklung dieses Bereichs fördert auch das Aufkommen immer neuer Jobpositionen. Da den Durchblick zu behalten kann vor allem für Außenstehende ziemlich anstrengend sein. Nicht jede Person weiß auf Anhieb, was es genau mit der Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf sich hat und schon gar nicht, worum es bei der Suchmaschinenwerbung (engl. Search Engine Advertising, kurz: SEA) wirklich geht. Auf die Frage nach den Aufgaben von Performance Marketing Manager:inne– auch SEA Manager:innen genannt – bekommt man erst recht keine eindeutige Antwort mehr.

Aus diesem Grund wollen wir euch in diesem Beitrag verraten, was sich eigentlich so alles hinter der Berufsbezeichnung „Performance Marketing Manager:in“ verbirgt.

Was sind die Aufgaben von Performance Marketing Manager:innen?

Generell zielt das Performance Marketing darauf ab, die von Unternehmen verwendeten Online-Werbemittel zu optimieren und dadurch mit potenziellen Neukund:innen in Kontakt zu treten sowie Bestandskund:innen an sich zu binden. Durch die Nutzung bestimmter Online Marketing Instrumente sollen User:innen schließlich zu messbaren Interaktionen und Transaktionen verleitet werden. Dabei gilt dieser Bereich des Online Marketings als die direkteste, persönlichste und zielgruppenspezifischste Form. Aufgrund der im besten Fall individuell angepassten Kommunikationswege, ist die Interaktionsrate hier meist höher als bei anderen Werbemaßnahmen.

Zudem ist durch die Nutzung leistungsbezogener Online-Marketing-Modelle sowie der Auswertung über Web Analytics ein genaues Tracking möglich. Dadurch können Maßnahmen besser nachvollzogen, ausgewertet und optimiert werden.

Performance Marketing Manager:innen sind sowohl für die strategische als auch operative Betreuung von SEA Kund:innen zuständig. Basierend auf den Insight und Learnings, die durch das tägliche Monitoring generiert werden, leiten Performance Marketing Manager:innen mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Performance ab und setzen diese nach Absprache mit den Kund:innen um.

Darüber hinaus machen sie sich über sinnvolle Werbekanäle Gedanken, verfassen passende Anzeigentexte und wählen – in Abstimmung mit den Kund:innen – die für erfolgreiches SEA so wichtigen Keywords aus. Generell haben SEA Manager:innen viel Kontakt zu Kund:innen; Kommunikation und Transparenz spielen dabei eine wichtige Rolle.

Hin und wieder beschäftigen sie sich auch mit reinen Setup-Projekten, bei denen komplette Accounts auf Kanälen wie Instagram, Google oder Amazon aufgebaut werden. Allerdings bringen diese Projekte meist noch eine technische Komponente mit sich, bei der es vor allem um Themen rund um das Tracking von Website Traffic geht.

Wie sieht die typische Arbeit im Performance Marketing Management aus?

Ein typischer Arbeitstag beginnt im Performance Marketing in der Regel mit dem Monitoring der betreuten Konten. Hierbei kommen Fragen ins Spiel wie: Haben Änderungen vom Vortag gegriffen? Gab es Auffälligkeiten, die untersucht werden sollten? Werden die monatlichen Ziele unter Einhaltung des Budgets erreicht? Sollten sich aus diesen Fragen konkrete Aufgaben ergeben, werden diese direkt nach dem Monitoring angegangen.

Ist dies nicht der Fall, widmen sich die SEA Manager:innen den To Dos, die zuvor aus Calls oder eigenen Überlegungen hervorgegangen sind. Im Verlauf des Tages tauschen sie sich immer wieder mit ihren Kund:innen aus und holen Freigaben für neue Anzeigentexte ein, beantworten konkrete Fragen und geben kleinere Updates.

Welches Wissen sollten Performance Marketing Manager:innen mitbringen?

Als Basis für die Arbeit im Performance Marketing ist zunächst ein solides Wissen über nutzbare Werbekanäle und deren Funktionen wichtig. Zudem benötigen SEA Manager:innen ein sehr gutes Verständnis über die Zusammenhänge und Abläufe des Internets und sollten überdies Kenntnisse über den Umgang mit SEO-Tools und diverse Analyseprogrammen zur Erfolgsmessung von Kampagnen vorweisen können. Nur wer alle Möglichkeiten kennt, kann am Ende des Tages sinnvolle Empfehlungen aussprechen, ohne vielversprechende Optionen zu übergehen.

Vorteilhaft ist es, wenn eine Person bereits mit den Werbeplattformen, wie Google Ads, Facebook oder Instagram, gearbeitet hat. Des Weiteren sollten die im Performance Marketing häufig genutzte Begriffe wie beispielsweise ROAS, CPC oder CTR verstanden werden und erklärt werden können. Gewisse Grundkenntnisse über Marketing Mechanismen sind ebenfalls hilfreich, beispielsweise wenn es um die wichtigsten Unterschiede zwischen B2B und B2C Marketing oder verschiedene Funnel-Stufen geht.

Wie auch bei anderen Positionen im Online Marketing ist es als Performance Marketing Manager:in wichtig, sich kontinuierlich weiterzubilden und über die aktuellen Entwicklungen in der Welt von Google, Facebook & Co. informiert zu sein. Aufgrund der starken Abhängigkeit von diesen Plattformen können bereits kleinste Änderung große Auswirkungen auf die Performance eigener Kampagnen haben.

Wie wird man Performance Marketing Manager:in?

Wie bei so vielen anderen Berufen im Online Marketing auch, führen verschiedene Wege zu einer Position im Performance Marketing. Den einzig wahren Studiengang oder die einzig wahre Ausbildung oder Traineestelle gibt es somit nicht. Hat man bereits eine Idee, wo es beruflich hingehen soll, entscheidet man sich im besten Fall für eine Ausbildung im Marketing, idealerweise mit digitalem Hintergrund. Zahlreiche Unternehmen, darunter auch Claneo, bieten hervorragende Traineeprogramme an, die den ersten Schritt in die Branche erleichtern und tiefgehende Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche ermöglichen.

Grundsätzlich stellt das Performance Marketing jedoch eine beliebte Branche für Quereinsteiger:innen dar. Hier ist es in der Regel förderlich, ein solides Marketing-Basiswissen sowie Spaß an analytischer und strategischer Arbeit, aber auch an operativen Aufgaben, mitzubringen.

Woran erkennt man gute Performance Marketing Manager:innen?

Gute Performance Marketing Manager:innen zeichnen sich vor allem durch Talent und Spaß an der Arbeit im strategischen und analytischen Bereich aus. Neben analytischen und technischen Fähigkeiten sowie ausreichend Kenntnissen in den Bereichen SEO und Marketing, zählen auch kreative und operative Tasks, wie das Verfassen von Anzeigentexten oder Recherche von Keywords zu ihren Stärken.

Gerade im Agenturalltag ist zudem ein gutes Zeitmanagement dringend erforderlich. Nur durch ausreichende Priorisierung der eigenen Aufgaben kann ein gesunder Workflow entstehen und die Bedürfnisse aller Kund:innen erfüllt werden. Durch den täglichen Kontakt und Austausch mit Kund:innen sollten SEA Manager:innen stets kundenorientiert handeln und über eine gute Kommunikationsfähigkeit verfügen. Hierbei kommt es häufig darauf an, komplexe Zusammenhänge so simpel wie möglich erklären zu können. Ein gewisses Maß an Teamfähigkeit sollte ebenfalls vorhanden sein.

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Katharina

Katharina ist Content & Social Media Managerin bei Claneo. Ihre thematischen Schwerpunkte liegen auf internen Themen, News und Events.

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