Das war der OMT 2020 - Die neuesten Insights aus Social Media und Content Marketing

Seit 2015 findet jährlich der Online Marketing Tag (OMT) statt – ein Event, bei dem es vor allem darum geht, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und dabei miteinander und voneinander zu lernen. Gründer und Geschäftsführer Mario Jung legt dabei Wert auf eine vielfältige Themenmischung, bei der sowohl Einsteiger als auch Marketing-Profis voll auf ihre Kosten kommen.

Ursprünglich geplant war, dass der OMT auch dieses Jahr im Pentahotel Wiesbaden stattfindet. Doch aufgrund der Corona-Pandemie musste umgeplant werden: Herausgekommen ist dabei eine hybride Form der Konferenz mit den Speakern vor Ort und den Teilnehmern zu Hause am PC.

Doch die Qualität der Konferenz wurde dadurch keinesfalls gemindert. Auch dieses Mal konnten sich die Teilnehmer auf über 20 Vorträge mit neuen Ansätzen und Insidertipps freuen und trotz räumlicher Distanz die Möglichkeit des Networkings nutzen.

Als Content & Social Media Managerin bei Claneo habe ich die Weiterbildungschance genutzt und war als Besucherin den ganzen Tag digital live dabei. Ich berichte euch an dieser Stelle von meinen Eindrücken und den wichtigsten Learnings, die ich aus den von mir besuchten Vorträge gezogen habe.

Begrüßung

Die Begrüßung und Einführung erfolgte durch Mario Jung. Dabei ging es vor allem um die Funktionen und Möglichkeiten, die die OMT-Webseite sowie die App zu bieten hatten. Trotz digitaler Form war es auch möglich, ordentlich zu networken und durch das Speed-Dating neue Leute mit ähnlichen Interessen kennenzulernen. Für die Unterhaltung zwischen den Vorträgen haben Mario Jung und Robin Heintze, Gründer und Geschäftsführer des Online Marketing Spezialisten morefire, in der virtuellen Lobby gesorgt. Die Moderatoren waren dieses Jahr Anita Böhm, Kerstin Majores, Jennifer Long und Robin Heintze. Und dann ging es auch schon los mit dem OMT 2020!

René Dhemant: KE!N Laberrababer – 11 sofort umsetzbare SEO-Tipps, die Wirkung zeigen.

Kein „Laberrababer“, sondern ehrliche Vermittlung von fundiertem SEO-Knowhow – unter diesem Motto hat SEO-Experte René Dhemant seine 11 besten SEO-Tipps aus der Praxis vorgestellt. Und das alles stets konform mit seinen Grundprinzipien: Fundiert, Wirksam, Nachhaltig.

  • Tipp 1: SEO-Traffic sauber anpassen –  Dazu ist die richtige Konfiguration von Google Analytics essentiell, denn oft hat man doch mehr Search Traffic als man denkt.
  • Tipp 2: Synergien nutzen – SERP-Snippets sollten unbedingt optimiert werden. Dazu tauscht man sich am besten mit erfahrenen Kollegen oder Agenturen aus.
  • Tipp 3: FAQPage Markup nach schema.org – Hiermit erscheinen bei den Suchergebnissen schon direkt vorgefertigte Fragen mit den ausklappbaren Antworten dazu – sorgt für mehr Aufmerksamkeit und den größten sofort sichtbaren und messbaren Impact.
  • Tipp 4: Content für FAQPage finden – Woher weiß ich, was die Nutzer wissen wollen? Als Inspirationsquellen eignen sich hier vor allem die „Nutzer fragen auch“-Boxen bei den Suchergebnissen.
  • Tipp 5: Lazy Loading nutzen – Bildelemente sollten müßig laden, also nach und nach sobald sie beim Scrollen in den Sichtbereich kommen. Dies bedeutet auch weniger Aufwand für den Googlebot, der die Seiten crawlt.
  • Tipp 6: CSS 3 statt Javascript – CSS 3 funktioniert in jedem Webbrowser, ist responsiv und sieht gut aus. Javascript hingegen bläht Webseiten nur auf und ist deutlich anfälliger für Fehler.
  • Tipp 7: Mehr zum Thema Information Retrieval lesen! Hier empfiehlt sich „Search Engines: Information Retrieval in Practice“.
  • Tipp 8: Mehr Synonyme nutzen – Syntax, Semantik, Annotation sollten verstanden und genutzt werden. Selbst wenn ein Wort häufiger gesucht wird als sein Synonym, sollte auch das Synonym im Text verwendet werden.
  • Tipp 9: Interne Linktexte – Linktexte sollten auf das gewünschte Fokus-Keyword optimiert werden, dabei sollte ebenfalls Synonyme berücksichtigt werden.
  • Tipp 10: Schriftgröße – Um die Struktur und UX zu verbessern, sollte die Schriftgröße mindestens 16 Pixel betragen, schwarze Schrift auf weißem Hintergrund erscheinen, der Zeilenabstand erhöht und Links in Blau erkennbar gemacht werden.
  • Tipp 11: UX Playbooks von Google nutzen – Interne Dokumente können gut als Blaupause dienen.

Man sollte stets offen für neue Ansätze sein und aus Erfahrungen lernen. Denn: SEO kann man auch als Search Experience Optimization übersetzen. 😉

Abbildung 1:  Rene Dhemant: KE!N Laberrababer – 11 sofort umsetzbare SEO-Tipps, die Wirkung zeigen.

Felix Beilharz: 11 frische Social Media Hacks

Das Thema Social Media Hacks wird nie langweilig – und so hat der Top-Experte für Online und Social Media Marketing Felix Beilharz auch dieses Jahr frische und wertvolle Tipps und Tricks mitgebracht für mehr Erfolg in den sozialen Medien.

  • Hack 1 beinhaltet direkt drei Prinzipien für mehr Engagement:

Prinzip 1: Selbstironie – muss allerdings auch zum Unternehmen passen.

Prinzip 2: Charity – wenn ein Unternehmen vorhat, einen bestimmten Betrag zu spenden, kann es daraus auch direkt eine Social Media Aktion machen.

Prinzip 3: Data Hook – Daten anders aufbereiten und damit arbeiten, z.B. in Form einer Infografik, funktioniert besonders gut im B2B-Bereich.

  • Hack 2: Für mehr YouTube Abos – Postet man einen Link, der zum eigenen YouTube-Kanal führt, empfiehlt es sich, die Endung „?sub_confirmation=1“ an die Kanal-URL zu hängen. Dadurch erscheint beim Öffnen der URL direkt das Feld, über das die Nutzer den Kanal mit nur einem Klick abonnieren können.
  • Hack 3: Interaktive Videos – Können über HTML5 erstellt werden und funktionieren besonders gut auf Blogs oder Landingpages, regen zum Mitmachen an.
  • Hack 4: Trust durch Autorität – Wir vertrauen einer Autorität, die uns sagt, dass etwas gut ist. Ein gutes Beispiel sind Award-Postings, da hier jemand von einer höheren Autorität ausgezeichnet wurde, die die Qualität und Leistung bestätigt.
  • Hack 5: Trust durch Social Proof – Hier eignen sich nicht nur Empfehlungen durch andere Nutzer, sondern auch Postings, in denen neue Kunden vorgestellt werden oder mit denen Meilensteine gefeiert werden.
  • Hack 6: LinkedIn Posts –  Aus Felix Beilharz eigener Erfahrung performen Beiträge mit Link oft schlechter als Beiträge, in denen beispielsweise der wichtigste Inhalt bereits als Text auf einem Bild angezeigt wird. Allerdings empfiehlt Felix, das Ganze einmal selbst auszutesten.
  • Hack 7: Gruppen – Nach wie vor sollten Unternehmen Gruppen nutzen, da die Reichweite der Gruppenbeiträge oft höher ausfällt, selbst wenn die Gruppe nicht öffentlich ist.
  • Hack 8: Dynamische Blogbeiträge – Oft lohnt es sich, verschiedenen Versionen einer Seite zu erstellen und unter unterschiedlichen Aspekten zu dynamisieren und personalisieren.
  • Hack 9: Sichtbarkeit mit GIFs – Auf Giphy kann man einen Creator Account erstellen und eigene GIFs kreieren, die man z.B. in Instagram-Stories einbauen oder in den Kommentaren bei Facebook verwenden kann.
  • Hack 10: Eigene Instagram-Effekte – Für Instagram-Stories oder Reels kann es sinnvoll sein, eigene Filter/Effekte zu erstellen und zu nutzen.
  • Hack 11: Drei hilfreiche Tools

Linkalyze.app: Hier kann man sein eigenes LinkedIn Profil kostenlos analysieren.

Answer the public, Alsoasked.com: Hier findet man heraus, wonach die Internetnutzer vermehrt suchen.

Nindo.de: Hier erfährt man alles über die aktuellen Social Media Charts und Trends.

Abbildung 2: Felix Beilharz: 11 frische Social Media Hacks

 

Thomas Besmer: 10 Tipps, wie du deine Facebook/Instagram Kampagne skalieren kannst

Damit eine Werbekampagne auf Social Media möglichst erfolgreich ist, bedarf es immer mehr Budget! Richtig? Nein, sagt Thomas Besmer, Head of Consulting bei der Hutter Consult AG, und hat den Teilnehmern seines Vortrages 10 Tipps in die Hand gegeben, mit denen sie ihre Kampagnen erfolgreich und effizient skalieren können ohne dabei zwangsläufig das Budget zu erhöhen.

Dabei fokussiert er sich zunächst auf den Aufbau der passenden Funnel-Struktur, in diesem Fall nach dem See-Think-Do-Care-Framework:

See – Alle Nutzer, die als potenzielle Kunden infrage kommen.

Think – Nutzer, die ihren Bedarf erkannt haben und über einen Kauf nachdenken.

Do – Kaufbereite Nutzer, die konkret nach einer Lösung (Produkt/Dienstleistung) suchen.

Care – Nutzer, die bereits Kunde sind und das Produkt oder Unternehmen aktiv weiterempfehlen.

Die Skalierung kann hierbei über die unterschiedlichen Zielgruppen vorgenommen werden.

Weitere Möglichkeiten umfassen die Skalierung über Werbemittel, über einen Kanalwechsel, über Bidding oder auch über die Kampagnenbudgetoptimierung. Darüber hinaus bietet es sich an, mit Dynamic Creatives zu arbeiten, dynamische Anzeigen kann man dabei über den Ad Manager bei Facebook aktivieren. Zudem lassen sich bei Facebook automatische Regeln erstellen, über die eine Kampagne angepasst werden kann.

Grundsätzlich gilt jedoch die Regel: Das Budget sollte nie auf über 25% pro Tag erhöht werden.

 

Abbildung 3: Felix Beilharz: 11 frische Social Media Hacks

 

Niels Dahnke: Seeding – So bekommst Du Reichweite und Links für Deine Inhalte 

Niels Dahnke, Head of SEO bei der Berliner Content Marketing Agentur suxeedo, ist spontan als Speaker eingesprungen und hat in seinem Vortrag über Linkbuilding und Seeding zum Erzielen von Reichweite gesprochen. Anhand konkreter Beispiele hat er gezeigt, was gut und was überhaupt nicht funktioniert.

Da der Aufbau von Links einen großen Einfluss auf eine höhere und qualifizierte Reichweite hat, kann man grundsätzlich nie genug Linkaufbau betreiben. Dieser muss jedoch auf organischem Wege passieren und wertvolle Inhalte anbieten. Das Seeding stellt hierbei eine gute Alternative dar, doch worauf muss man dabei achten?

Laut Niels Dahnke eignen sich vor allem originelle Inhalte mit redaktionellem Fokus sowie eine individuelle und persönliche Ansprache von Multiplikatoren, ohne diesen monetäre Anreize für die Verbreitung der Inhalte anzubieten. Hochwertiger Content, der sich für das Seeding eignet, ist zum Beispiel eine Infografik oder ein E-Book.

Die 5 wichtigsten Seeding-Hooks:

  1. Humor – Wirkt sympathisch, das Produkt steht nicht im Mittelpunkt, kann mit Wettbewerbern spielen, hohe Chance für Viralität.
  2. Bedarf – Auch für Nischen geeignet, hohe Chancen für Viralität, insbesondere für Social Seeding geeignet (bspw. Tipps für die Führerscheinprüfung).
  3. Engagement & DIY – Geringe Mitmach-Hürde, große Zielgruppe, Trends aufgreifen, Evergreen-Themen besetzen.
  4. News & Daten – Studien, Statistiken, Marktdaten & -analysen, hoher Grad der Qualifizierung durch Themenwahl.
  5. Probleme – Gesellschaftliche Probleme und Stimmungen aufgreifen, sich als Unternehmen klar positionieren, Sympathie für Marke aufbauen, Kunden emotional involvieren, hohe Chance für Viralität.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Seeding ein gutes Beispiel für Linkbuilding darstellt und Backlinks stets aufgrund des Wertes eines Inhalts aufgebaut werden sollen.

Abbildung 4: Niels Dahnke: Seeding – So bekommst Du Reichweite und Links für Deine Inhalte

Britta Behrens: 38 LinkedIn Hacks für Content Marketing, Personal Branding & Social Selling

LinkedIn ist nicht nur eine Networking-Plattform, sondern bietet auch jede Menge Möglichkeiten für Content Marketing. Britta Behrens, Digital Marketing Managerin bei der Volz Personalberatung, hat sich eingängig mit den neuesten Features und Formaten beschäftigt und in ihrem Vortrag eine Fülle an Tipps und Tricks verraten, wie man LinkedIn bestmöglich für sich nutzen kann.

Ihre Hacks hat sie in vier verschiedenen Kategorien untergebracht: Personal Branding, Content Marketing, Analytics und Networking.

Beim Personal Branding ging es vor allem um die persönlichen Einstellungen, die man bei LinkedIn vornehmen kann. Von der Profil URL über die Sichtbarkeit bis hin zur Mehrsprachigkeit, der Aussprache des eigenen Namens und die Anpassung der Kontaktdetails – Britta Behrens ist stets auf die Vor- und Nachteile der verschiedenen Einstellungen eingegangen und hat erklärt, wo man die Änderungen direkt vornehmen kann.

Bei den Content Hacks hat Britta Behrens nicht nur ihre Einschätzungen zu LinkedIn Stories und LinkedIn Live geteilt, sondern auch Tipps zum Erzielen einer höheren Reichweite gegeben. Für letzteres ist es zum Beispiel sinnvoll, die aktuellen Themen bei LinkedIn im Blick zu behalten und auf passende Themen direkt aufzuspringen – egal ob mit eigenem Content oder in Form von Kommentaren zum jeweiligen Artikel. Zudem lässt sich mit Dokumenten-Posts (bspw. mit einem PDF) die Verweildauer erhöhen und mit Umfragen die Interaktion steigern.

Mit den Analytics Hacks hat Britta Behrens den Teilnehmern gute Tricks mitgegeben, anhand derer sie ihr Netzwerk analysieren können, um herauszufinden, ob sie auch die richtigen Leute ansprechen.

Zu guter Letzt hat sie mit ihren Networking Hacks unter anderem gezeigt, wie man sich bei LinkedIn vor Spam und nervigen Anfragen schützt – beispielsweise durch das Ersetzen des „Vernetzen“-Buttons durch den „Folgen“-Button. Zusätzlich kann es sinnvoll sein, andere Profile im Inkognito-Modus zu besuchen.

Abbildung 5: 38 LinkedIn Hacks für Content Marketing, Personal Branding & Social Selling

Björn Tantau: Engage! Die besten Tipps und Tricks für hohe Interaktionsraten bei Facebook & Co.

Einfach nur Content auf Social Media posten und der Rest kommt schon von alleine? Ganz sicher nicht! Online Marketing Profi Björn Tantau hat den Teilnehmern ausführlich erklärt, wie man bestmöglich auf die Bedürfnisse der Zielgruppen eingeht und die Nutzer dazu bringt, auf Inhalte zu reagieren.

Aufgrund der wachsenden Masse an Inhalten, wird es zunehmend schwerer, gute organische Reichweiten zu erzielen. Aus diesem Grund sollte man Gegenmaßnahmen ergreifen und vermehrt auf die Zielgruppen hören. Die wichtigste Botschaft lautet hier:

 „Gib den Leuten was sie wollen“ und „Mach mehr von dem, was wirklich funktioniert!“

Dazu ist es förderlich, den Facebook Algorithmus Affinity x Weight x Time Decay zu verstehen.

Affinity: Wie sehr interessiert sich der User für den Content des Publishers?

Weight: Um was für eine Art der Interaktion handelt es sich (Like, Comment, Share)?

Time Decay: Wann hat der User mit dem Content des Publishers zuletzt interagiert?

Wichtig: Es geht nicht immer um den genialsten Content, sondern darum, dass man regelmäßig auf Social Media postet.

Grundsätzlich sollte immer die Zielgruppe im Fokus stehen. Hier schlägt Björn Tantau vor, einfach mal eine Art Marktforschung zu betreiben und die Nutzer direkt zu fragen, welchen Content sie bevorzugen und welche Fragen sie beschäftigen. Social Media ist nichts anderes als der „Dorfplatz vor 500 Jahren“.

11 Dinge, die die (meisten) Menschen dazu bringen, auf etwas zu reagieren:

  1. Provokation
  2. Abstimmen
  3. Neues
  4. Der WOW! Effekt
  5. Narzissmus
  6. Eigenvorteil
  7. Rätsel
  8. Nostalgie
  9. Diskussion
  10. Positivität
  11. Lustig

Einfach nur „mehr Content“ ist nicht die Lösung, dafür gibt es schon viel zu viel Content.

Abbildung 6: Björn Tantau: Engage! Die besten Tipps und Tricks für hohe Interaktionsraten bei Facebook & Co.

Tomas Herzberger: Digital Storytelling: 8 Trigger für mehr Interaktion auf Social Media

Wie gewinne ich die Aufmerksamkeit der Nutzer und sorge gleichzeitig für mehr Interaktionen auf Social Media? Tomas Herzberger, Co-Founder von Hello Growth, hat mit viel Humor durch seinen Vortrag geführt und dabei spielerisch leicht erklärt, wie Geschichten das Interesse der Leser wecken.

Grundsätzlich lässt sich sagen: Niemand mag Werbung, aber jeder mag Geschichten. Und Geschichten erzählen kann jeder, wenn er nur dem richtigen Muster folgt.

Dazu eignen sich vor allem die drei Basic Plots:

  1. Besiege das Monster: Wer ist der Held? Wer ist das Monster?
  2. Vom Tellerwäscher zum Millionär: Wer ist der Tellerwäscher und wie wird er Millionär?
  3. Die Mission: Wer hat die Mission? Was ist die Mission?

Doch wie bekomme ich die Leser dazu, mit meiner Geschichte zu interagieren?

Dazu sollte man auf mindestens einen der acht wichtigsten Engagement Trigger zurückgreifen:

  1. Riddle
  2. Vote
  3. Me (oder auch: Narzissmus)
  4. Learn
  5. Create
  6. Provoke
  7. Trend
  8. Discuss

Der Königsweg: Zwei Trigger miteinander kombinieren, wie z.B. Trend und Discuss.

Um nun den Bogen zu ziehen, sollte man beim Storytelling am besten folgendem Schema folgen:

Abbildung 7: Tomas Herzberger: Digital Storytelling: 8 Trigger für mehr Interaktion auf Social Media

Da Tomas Herzberger zudem der Meinung ist, dass jeder Mensch Geschichten erzählen kann, hat den Teilnehmern zum Abschluss noch folgende Worte mitgegeben:

„Stay calm … und denk nicht zu viel nach!“

 

OMT-Website Clinic

Bei der OMT-Website Clinic geht es darum, den Besuchern eine Vorstellung zu vermitteln, wie ein Experte eine Webseite bewertet und eine passende Strategie ausarbeitet. Diesmal wurde die Seite von Nexible, einer digitalen Kfz-Versicherung, von den Experten in ihrer jeweiligen Online Marketing Disziplin genaustens untersucht und bewertet. Auch wenn der Tag lang und voller Input war, konnte man hierbei nochmal viel lernen.

Abbildung 8: OMT-Website Clinic

Kleines Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass OMT das digitale Konzept sehr gut umgesetzt und den Besuchern auch dieses Jahr ein tolles Programm geboten hat. Der viele neue Input und die verschiedenen Tipps und Tricks aus den Vorträgen haben mir neue Denkanstöße gegeben und eignen sich bestens dazu, in die Praxis umgesetzt zu werden. Von kreativen Content-Ideen über die wichtigsten Seeding-Hooks bis hin zu den wirksamsten Engagement Triggern – ich habe viele Learnings mitgenommen und freue mich schon auf die Umsetzung.

 

Weitere OMT 2020 Recaps findet ihr hier:

Almaron
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Katharina Hertes

Katharina Hertes ist Content & Social Media Manager bei Claneo. Ihre thematischen Schwerpunkte liegen auf internen Themen, News und Events.

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