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Google hat Social Reporting in der Search Console jetzt für alle ausgerollt: Was das für SEO- und Social-Teams bedeutet

31. Juli 2026

Lasse dir den Inhalt des Beitrags zusammenfassen:

Google hat am 07. Juli 2026 die Search Console um sogenannte Platform Properties erweitert und damit eine Lücke geschlossen. Zunächst erst für einige wenige Accounts, jetzt ist das Feature weltweit für alle verfügbar.

Was sind Platform Properties in der Search Console?

Platform Properties sind ein neuer Property-Typ in der Google Search Console. Bisher konnte man dort ausschließlich Webseiten hinterlegen und deren organische Search Performance messen. Ab sofort lassen sich auch die Social Media Accounts Instagram, TikTok, X und YouTube verknüpfen.

Dadurch kann man nun analysieren, über welche Google-Suchanfragen die Nutzer:innen auf einen Post geklickt haben. Das steht im großen Unterschied zu den plattformeigenen Reportings. Diese zeigen lediglich, wie Content innerhalb des eigenen Plattform-Universums performt.

Dazu ist es auch möglich, zu vergleichen, in welchem Search-Format der Content am besten performt: Web-Suche, Bilder-Suche, Video-Suche oder in der News Section.

So richtest du Platform Properties in der Google Search Console ein

Die Einrichtung funktioniert analog zu der einer Website in der Google Search Console und ist unkompliziert:

  1. Google Search Console öffnen und auf den Property-Selektor klicken.
  2. „Property hinzufügen“ wählen.
  3. Im neuen Block die gewünschte Plattform auswählen (Instagram, TikTok, X oder YouTube).
  4. Verifizierungsprozess abschließen à Google leitet dich durch die Autorisierung des jeweiligen Accounts.
  5. Warten: Es kann etwas dauern, bis erste Daten erscheinen.

Wichtig: Jeder Account wird als separate Property angelegt. Wer mehrere Plattformen und/oder mehrere Profile auf einer Plattform betreut, muss den Prozess entsprechend oft wiederholen.

Welche Daten bekommt man nun konkret?

Nach der Verknüpfung deines Accounts findest du an drei Orten in der Google Search Console Daten:

1. Performance-Report

Das ist dem klassischen GSC Report ähnlich, wie wir ihn für Webseiten kennen – aber eben für Social Content:

  • Klicks auf die Posts aus der Google-Suche
  • Impressionen (wie oft der Content in den Suchergebnissen erschienen ist)
  • Die exakten Suchanfragen, die Traffic auf den Content bringen.
  • Aufschlüsselung nach einzelnen Posts

2. Insights-Report

Hier wird es spannend. Denn hier liegt der strategische Mehrwert der Verknüpfung:

  • Query Groups: thematische Cluster der Suchanfragen, sortiert nach „trending up“, „top“ und „trending down“
  • Die Top-Posts nach Suchtraffic
  • Ältere Inhalte, die wieder an Suchtraktion gewinnen.
  • Einen 24-Stunden-Filter für frische Posts à Damit kann man Traffic-Spitzen erkennen, solange man noch reagieren und cross promoten kann.

Mit diesen Daten kann man Ableitungen für den Contentplan für den betrachteten Kanal, aber auch für andere treffen und dafür gezielt Optimierungen fördern.

3. Achievements

Achievements sind ein Milestone-Tracking über 28-Tage-Zeiträume – kleines Goodie für die Motivation und Hilfestellung für schnelle Reportings und den Überblick.

Warum ist dieses Feature Update so spannend?

Die Reportings der Social-Media-Plattformen berichten klassischerweise darüber, wie Content auf der eigenen Plattform performt: Wie viele Aufrufe hatte das Video auf TikTok? Wie viele Accounts hat der Instagram Post erreicht? Also reine In-App-Metriken.

Das Social Media Postings aber auch in der Google Suche auftauchen und somit Reichweite für den Kanal generieren, wird dabei vernachlässigt. Allen voran die Frage: Was haben Nutzer:innen bei Google gesucht, bevor sie auf den Social Content gestoßen sind?

Mit der Beantwortung dieser Frage öffnen sich nämlich nun ganz neue Türen: Social Media SEO verlässt die eigenen Plattformen und kann nun noch strategischer genutzt werden.

Was die Neuerung für die Zusammenarbeit zwischen Teams bedeutet

Viele kennen das Problem: SEO und Social Media existieren als separate Silos mit eigenen Strategien, eigenen KPIs und oft auch eigenen Budgets. Der Austausch findet bestenfalls im monatlichen Meeting statt.

Durch die neue Datenbasis rücken diese Teams nun aber enger zusammen und können gemeinsame Strategien und KPIs verfolgen.

Wie das aussehen kann:

  • SEO-Teams können aus den Query Groups von Social-Posts neue Keyword-Potenziale identifizieren.
  • Social-Media-Teams können Captions, Hashtags und Video-Titel datenbasiert optimieren .
  • Content-Strateg:innen haben nun eine gemeinsame Datenbasis für die Frage: Welches Thema funktioniert auf welchem Kanal und warum?
  • Marketing-Entscheider:innen können kanalübergreifende Performance sichtbar machen und in einem einheitlichen Report zusammenführen.

Fazit

Die neuen Google Search Console Platform Properties sind kein kleines Feature-Update, in das man mal reinschauen kann. Es zeigt mehr, dass Search sich nicht mehr nur auf eine Plattform konzentriert, sondern ein offenes Ökosystem ist, bei dem man auf verschiedenen Kanälen agieren muss, um als Brand zu bestehen.

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Theresa Zanker

Theresa Zanker ist seit 2023 als SEO-Consultant bei Claneo und unterstützt Kund:innen in sämtlichen Bereichen der Suchmaschinenoptimierung, einschließlich Content, Technischem SEO, internationalem SEO und Offpage-SEO. Neben dem Erreichen der KPIs ist es ihr wichtig, individuell auf die Bedürfnisse der Unternehmen einzugehen und Wissen zu vermitteln.

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Quadrate und Foto von lächelnder Mitarbeiterin
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