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Digital PR Case Study: Externe Daten

MediaMarktSaturn Deutschland

Digital PR Case Study

Vom Recyclinghof zur Reichweite: der Elektroschrott-Atlas Deutschland


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Elektroschrott kann für einen Elektronikhändler auf den ersten Blick ein heikles Thema sein. Der Elektroschrott-Atlas zeigt: Mit der richtigen Kontextualisierung von Daten und dem passenden Timing lässt sich ein Thema positiv in den Medien besetzen – und den Absender als Vorreiter positionieren.

Wenn der größte Elektronikhändler des Landes ein gesellschaftsrelevantes Thema aufgreift, hat das Gewicht. Für MediaMarktSaturn erarbeiteten wir einen Datensatz zum Sammelverhalten von Elektroschrott in Deutschland, der regionale Unterschiede sichtbar macht und Verbraucher:innen echten Mehrwert bietet. Da entsprechende regionale Daten öffentlich nicht in dieser Form vorlagen, erhoben wir sie selbst und setzten sie in Bezug zu nationalen Statistiken.

Das Ergebnis ist der „Elektroschrott-Atlas Deutschland“: Er zeigt, wie groß die regionalen Unterschiede bei der Rückgabe von Altgeräten sind und identifiziert ein bisher kaum genutztes Recyclingpotenzial der Händlerrücknahme. Die Kampagne erreichte 71 Clippings.

Kunde

MediaMarktSaturn Deutschland

Branche

Elektronikhandel

Website

mediamarkt.de / saturn.de 

PR-Format

  • Daten-PR mit externen Daten

Die Herausforderung

Elektroschrott-Recycling ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Entsprechend gefährlich ist eine pauschale oder zu plakative Kommunikation zu diesem Thema, gerade für ein Unternehmen der Elektronikbranche.

Erschwerend kam hinzu, dass die Datenlage hierzulande weniger eindeutig ist als vermutet: Vergleichbare regionale Daten zu kommunalen Sammelmengen waren öffentlich nicht übergreifend vorhanden. Die nationalen Zahlen der Stiftung EAR vermitteln zwar das große Bild, dieses ist jedoch hinter Tabellen und Fachbegriffen verborgen.

Also mussten wir zunächst die regionalen Daten selbst beschafften: bei Abfallbetrieben, Ämtern und Pressestellen. Anschließend erfolgte die Einordnung: Wie ist Elektrorecycling in Deutschland überhaupt organisiert? Worin unterscheiden sich die Rückgabewege AHK, ER und Vertreiber, und welche Aufgaben tragen Hersteller, Handel und Verbraucher:innen jeweils?

Erst die Kombination aus regionaler Vergleichbarkeit und verständlicher Kontextualisierung dieser Vielzahl an Informationen ergab einen Überblick mit echtem Mehrwert für Medien und Leser:innen.

Die Lösung

  • Direkte Anfrage bei 70 deutschen Städten und Entsorgungsbetrieben, Vereinheitlichung heterogener Rohdaten aus Abfallbilanzen und direkten Antworten
  • Auswertung der nationalen EAR-Jahresstatistik nach Sammelgruppen und Rückgabewegen

  • Entwicklung von Vergleichskennzahlen (kg Elektroschrott pro Kopf) und Städte-Ranking

  • Erarbeitung der Kernergebnisse und Darstellung auf einer Landingpage mit Infografiken

  • Exklusivstory beim Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)

  • Zielgerichtetes Seeding an regionale Medien und Fachmedien auf Basis verschiedener Kernbotschaften

Die Umsetzung

Wir schrieben systematisch 70 deutsche Städte und ihre Entsorgungsbetriebe an, werteten Antworten sowie öffentlich zugängliche Abfallbilanzen aus und fassten bei Bedarf mehrfach nach. Am Ende lagen für 53 Städte – rund 22 Millionen Einwohner:innen, etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung – verwertbare Zahlen vor. Diese verdichteten wir auf eine gemeinsame Kennzahl: Kilogramm Elektroschrott pro Kopf, differenziert nach Groß-, Mittel- und Kleinstädten, ergänzt um die Zahl der Rückgabestellen im Umkreis von 10 Kilometern. 

Das überraschende Ergebnis: Kleinere Städte sammeln pro Kopf deutlich mehr als Großstädte, und die Dichte an Sammelstellen korreliert kaum mit der Sammelmenge. Die Auswertung der nationalen Daten zeigte zudem ein bislang kaum genutztes Potenzial bei der Rückgabe von Kleingeräten über den Handel. 

Dieses Potenzial wurde zum Leitthema der Kampagne: Es liefert einen konstruktiven Debattenbeitrag und lenkt die Aufmerksamkeit darauf, dass Aufklärungsarbeit und Anreize nötig sind, um Recycling voranzutreiben. Mit MediaMarktSaturn als Absender erreichte das Thema genau diese Aufmerksamkeit. 

Landingpage der Digital PR-Kampagne

Die Ergebnisse

Die Analyse wurde auf einer Landingpage veröffentlicht und um regionale Auswertungen für lokale Medien ergänzt. Der Veröffentlichungszeitpunkt griff aktuelle Neuerungen im Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG) auf und stellte so einen aktuellen Bezug zur Lebenswelt der Leser:innen her. Das Thema wurde exklusiv vom RND sowie dessen Partnernetzwerk in zahlreichen Print- und Online-Clippings aufgegriffen. 

Insgesamt wurden innerhalb eines Monats 71 Clippings erreicht, darunter Kölnische Rundschau, Westfälischer Anzeiger, SWP und msn.com. Die Lübecker Nachrichten machten Elektroschrott-Recycling zum redaktionellen Themenschwerpunkt ihrer Wochenendausgabe und platzierten den Beitrag zum E-Schrott-Atlas als Aufmacher auf der Titelseite. 

71

Clippings

25

Print-Clippings
Themenschwerpunkt in Regionalzeitungen

    Diese Digital PR-Kampagne
    ist unter anderem bekannt aus

    MediaMarktSaturn Deutschland

    MediaMarktSaturn Deutschland ist mit über 400 Media Märkten bzw. Saturn-Märkten und knapp 20.000 Mitarbeitenden der größte Elektronikhändler Deutschlands und deckt das gesamte Spektrum der Unterhaltungselektronik ab – vom stationären Handel über Onlineshops bis zu mobilen Shopping-Apps. Neben dem Verkauf von Elektrogeräten bietet das Unternehmen unter anderem Reparatur-, Ankauf- und Rücknahmeservices an und trägt damit auch eine gesetzliche Verantwortung für die fachgerechte Entsorgung von Elektroaltgeräten. 

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