Folge 45.2: Ein Jahr GEO Know How Academy – Rückblick und Learnings
Ein Jahr GEO Know How Academy, ein Jahr voller Experimente, Erkenntnisse und Wachstum. In dieser zweiten Jubiläumsfolge blicken wir auf die Entwicklung der Academy zurück: Wie haben sich die Zahlen entwickelt? Welche Folgen waren besonders erfolgreich? Und was haben unsere Expert:innen im vergangenen Jahr über Generative Engine Optimization gelernt?
Während die erste Jubiläumsfolge harte Fakten zur Nutzung von KI-Systemen und die Entwicklung von GEO beleuchtete, widmen wir uns heute dem Blick hinter die Kulissen. Von 186 auf fast 4.000 Abonnent:innen, knapp 70.000 Aufrufe und zahlreiche Learnings – diese Folge zeigt, wie sich die Academy etabliert hat und welche Erkenntnisse die GEO-Community im letzten Jahr gewonnen hat.
Außerdem gibt es exklusive Einblicke in die Produktion und natürlich die besten Bloopers aus einem Jahr Academy.
Bitte Präferenz-Cookies akzeptieren, um das Video zu sehen.
Inhaltsverzeichnis
ToggleDie Academy in Zahlen: Ein Jahr Wachstum
Die Entwicklung der GEO Know How Academy im ersten Jahr zeigt deutlich: Das Interesse an Generative Engine Optimization wächst kontinuierlich. Die Community hat sich von Anfang an engagiert mit den Inhalten auseinandergesetzt – sowohl mit den theoretischen Grundlagen als auch mit praxisnahen Interviews und Fallstudien.
YouTube-Community: Von 186 auf fast 4.000 Abonnent:innen
Der YouTube-Kanal der GEO Know How Academy ist im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Von bescheidenen 186 Abonnent:innen zu Beginn auf beeindruckende 3.940 Abos – ein Wachstum, das die steigende Relevanz von GEO im Marketing-Mix widerspiegelt.
Interessant dabei: Rund 80% der Wiedergabezeit stammt von Nutzer:innen, die den Kanal noch nicht abonniert haben. Das zeigt, dass die Inhalte über Suche und Empfehlungen gefunden werden – ein starkes Signal für die Relevanz der Themen. Gleichzeitig liegt hier noch enormes Potenzial: Wer die Academy regelmäßig verfolgen möchte, sollte den Kanal abonnieren, um keine Folge zu verpassen.
Fast 70.000 Aufrufe im ersten Jahr
Im Zeitraum von Ende August 2025 bis Ende August 2026 wurden die Academy-Folgen insgesamt knapp 70.000 Mal aufgerufen. Diese Zahl umfasst Grundlagenfolgen, Interviews mit Expert:innen und praxisorientierte Themen rund um Generative Engine Optimization.
Die Bandbreite der Inhalte – von strategischen Überlegungen bis hin zu konkreten Taktiken – hat dazu beigetragen, dass unterschiedliche Zielgruppen angesprochen wurden: vom Einsteiger bis zum erfahrenen SEO-Profi, der sich mit GEO auseinandersetzt.
Die erfolgreichsten Folgen
Welche Inhalte haben die Community besonders interessiert? Ein Blick auf die meistgesehenen Folgen und die Wiedergabezeit zeigt klare Trends.
Top 3 nach Aufrufen
Weitere beliebte Folgen waren das Interview mit Christoph Burseg (Folge 35) und die Analyse „Google vs. ChatGPT“ (Folge 16).
Top 3 nach Wiedergabezeit
Reichweite: Bis zu 14.000 Impressions pro Folge
Die erfolgreichsten Episoden erzielten rund 14.000 Impressions – also Einblendungen in YouTube-Suchergebnissen, Empfehlungen und auf der Startseite. Auch hier zeigt sich: Grundlagenfolgen und aktuelle Interviews stoßen auf besonders großes Interesse.
Expert:innen-Learnings: Was hat sich im letzten Jahr gezeigt?
Im vergangenen Jahr haben zahlreiche GEO-Expert:innen in der Academy ihre Erkenntnisse geteilt. Für diese Jubiläumsfolge haben wir sie gefragt: Was war euer größtes Learning im Bereich GEO?
Die Antworten zeigen, wie vielfältig und dynamisch das Feld ist – und welche strategischen Hebel sich herauskristallisiert haben.
KI-Systeme ändern sich ständig. Manchmal taucht Reddit überall auf, dann wieder nicht. Manchmal wird Amazon massiv zitiert, dann wieder nicht – oft ohne eigenes Zutun. Daher ist es wichtig, immer abzugleichen: Bewegt sich das bei den Wettbewerbern genauso? Betrifft es ein Modell oder mehrere gleichzeitig? So lässt sich relativ schnell einordnen, ob es die eigene Arbeit war oder einfach eine Änderung des Modells. Das bedeutet: Nicht sofort in Panik verfallen bei Verlusten – und auch kein vorschnelles Schulterklopfen bei Gewinnen.
Offpage-GEO ist ziemlich bedeutend. Hier müssen wir uns aber nicht unbedingt an Publisher:innen und anderen Webmaster:innen bedienen, sondern können Drittdomains auch wie Plattformen bespielen – ähnlich wie Social Media – und uns so unsere Sichtbarkeit verbessern.
Wie vielfältig GEO eigentlich ist. Wir haben schon immer in der Suchmaschinenoptimierung über das Aufbrechen von Silos gesprochen. Bei GEO müssen wir es unbedingt tun. Wir sehen ganz deutlich, dass Social Media zitiert wird, PR-Artikel zitiert werden, die eigene Webseite, was andere über uns sprechen. Das heißt, GEO ist viel größer als es SEO jemals war.
GEO ist nicht nur ein Performance-Kanal, wie wir das aus dem SEO kennen, sondern vor allem auch ein Branding-Kanal. Die Art und Weise, wie Marken in KI-Antworten erscheinen, prägt die Wahrnehmung nachhaltig.
Die Integration von digitaler PR ist ein effektiver Hebel zur KI-Sichtbarkeit, da die Markenpräsenz in starken Medien wie z.B. Bild ein Vertrauenssignal für KI-Systeme ist und damit auch ein wichtiger Baustein für die GEO-Strategie.
Wie wichtig die Strategie und die damit verbundenen Ziele sind, weil je nach Ziel sehr unterschiedliche Maßnahmen erforderlich sind. Wenn es um Umsatz oder Leads geht, ist der transaktionale Bereich entscheidend – hier sind Drittquellen wie Tests und Vergleiche sehr wichtig. Geht es um Marke oder Markenbotschaft, ist alles wichtig, was auf der eigenen Webseite gespielt wird, sowie die Konsistenz über Markenprofile, Firmenwebseiten und Firmenverzeichnisse. Und wenn es um positives Sentiment geht, sind Communities wie Reddit wichtig, aber auch Bewertungsmanagement rund um Trustpilot oder kununu.
Agentic Commerce wird nicht so schnell kommen, wie viele befürchtet oder erhofft haben. Der Weg, bis Agenten komplett autonom für uns einkaufen, ist noch weit. Nichtsdestotrotz stellen wir fest, dass Conversational Commerce wahnsinnig wichtig ist und immer relevanter wird. Das heißt, Produktfeeds haben nach wie vor eine hohe Relevanz und Nutzende recherchieren sehr viel über KI-Systeme.
Offpage ist ein wichtiger Hebel für die KI-Sichtbarkeit und die Marke. Hier geht es im Gegensatz zum SEO nicht um einzelne Links, sondern darum, dass relevante externe Quellen die Marke im passenden fachlichen Kontext erwähnen.
Hinter den Kulissen: Die Produktion der Academy
Eine Academy-Folge entsteht nicht erst in dem Moment, in dem die Kameras laufen. Vom Thema über die Vorbereitung bis hin zum fertigen Video durchläuft jede Episode mehrere Phasen – und im Laufe des Jahres hat sich auch die Produktion professionalisiert.
Von wechselnden Meetingräumen zum festen Studio
Am Anfang war die Devise einfach: „Mario, besorg mal drei Kameras und dann schauen wir einfach mal.“ Der Fokus lag klar auf den Inhalten – wie das Ganze am Ende aussieht, würde sich zeigen.
Die ersten Folgen wurden in verschiedenen Meetingräumen aufgenommen. Das Setup wurde jedes Mal dort aufgebaut, wo gerade Platz war. Durch die Rotation durch verschiedene Räume tastete sich das Team an ein Setting heran, das visuell und atmosphärisch gut funktionierte.
Doch die Nachteile lagen auf der Hand: Jedes Mal mussten Möbel gerückt werden, Meetingräume waren stundenlang blockiert, und manchmal war das Team neugierigen Blicken ausgesetzt. Das ließ sich alles managen – aber irgendwann wurde klar: Wenn die Academy noch viel zu erzählen hat, braucht es eine nachhaltigere Lösung.
Das eigene Studio: Reproduzierbar und effizient
Heute verfügt die Academy über ein fest eingerichtetes Studio innerhalb des Claneo-Büros – komplett mit Akustik-Panels, einem wiedererkennbaren Set und Technik, die dauerhaft vorbereitet ist. Das Ziel: Abläufe reproduzierbar machen, Zeit in der Produktion sparen und den Aufbauwand reduzieren.
Das Studio kann auch für andere Formate genutzt werden – Podcasts, Webinare und mehr. Die Infrastruktur ist da, die Prozesse sind eingespielt.
Der Produktionsprozess: Vom Thema bis zur Veröffentlichung
Eine Folge entsteht in mehreren Phasen:
- Themenfindung und Vorbereitung: Expert:innen bereiten die Inhalte vor, das Team aus dem Bereich Agenturkommunikation ist stark eingebunden.
- Aufnahme: Während die Expert:innen vor der Kamera stehen, kümmert sich das Produktionsteam darum, dass die Kameras gut laufen – und dass kein Quatsch erzählt wird.
- Schnitt und Feedback: Nach der Aufnahme geht es in den Schnitt. Es gibt verschiedene Feedbackschleifen, und aus dem Material wird auch Shortform-Content erstellt.
- Veröffentlichung und Verbreitung: Die fertigen Inhalte werden über verschiedene Kanäle verbreitet – YouTube, LinkedIn und weitere Plattformen.
Das Team lernt kontinuierlich dazu – und ist gespannt, wie es im nächsten Jahr weitergeht.
Community-Feedback: Was die Zuschauer:innen sagen
Der Austausch zu den Academy-Folgen findet nicht nur während der Aufnahme statt, sondern auch danach – auf YouTube, LinkedIn und anderen Plattformen. Einige Kommentare haben das Team besonders gefreut und zum Nachdenken angeregt.
„Mutig und transparent zugleich“
Ein Kommentar von Alexander Ohl hebt die Experimente hervor, die in der Academy durchgeführt werden. Das freut das Team besonders – denn genau wie vor 20 Jahren im SEO geht es auch bei GEO darum, neue Erkenntnisse zu gewinnen. Experimente sind ein Weg dahin, und es ist mutig und mühevoll, sie durchzuführen und transparent zu teilen.
„Es lohnt sich, bis zum Ende dran zu bleiben“
Dieser Kommentar passt perfekt – denn wer die Academy-Folgen bis zum Schluss schaut, weiß: Nach dem Abspann ist die Folge noch nicht zu Ende. Bloopers und Outtakes gehören fest dazu und zeigen die menschliche Seite hinter der Kamera.
Fazit: Ein Jahr voller Erkenntnisse – und es geht weiter
Das erste Jahr der GEO Know How Academy war ein Erfolg. Die Zahlen sprechen für sich: Fast 4.000 Abonnent:innen, knapp 70.000 Aufrufe und eine engagierte Community, die sich intensiv mit den Inhalten auseinandersetzt.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus einem Jahr Academy:
- GEO ist vielfältiger und größer als SEO – Silos müssen aufgebrochen werden
- KI-Systeme ändern sich ständig – kontinuierliches Monitoring ist entscheidend
- Offpage-GEO und Digital PR sind zentrale Hebel für KI-Sichtbarkeit
- GEO ist nicht nur Performance, sondern auch Branding
- Die Strategie bestimmt die Maßnahmen – je nach Ziel sind unterschiedliche Taktiken erforderlich
- Conversational Commerce wächst, auch wenn Agentic Commerce noch auf sich warten lässt
Die Academy hat sich etabliert – als Plattform für Wissen, Austausch und Experimente. Und es gibt noch viel zu erzählen.
Danke an alle Expert:innen, Interviewpartner:innen und das Team hinter der Kamera. Und natürlich: Danke an die Community, die die Academy zu dem gemacht hat, was sie heute ist.
Weitere GEO Know How Folgen





























































